Familie Scheid “Danke”

Hervorgehoben

Liebe Denklinger, Freunde, Helfer und Lebensretter,

der letzte Sonntag hat uns in überwältigender Weise gezeigt, wozu die Gemeinschaft eines Dorfes in der Lage ist.  (Bilder findet ihr hier)

An diesem Tag wurde die Nächstenliebe gelebt.

Der Tag hat uns mit seiner fröhlichen und positiven Stimmung aller Beteiligten sehr viel Mut und Hoffnung gegeben. Florian hat das alles sehr intensiv verfolgt und war ebenso gerührt. Es war einfach ein wunderbarer Tag für uns.

Der Einsatz der Helfer, die sowohl in der Vorbereitung als auch an der  Durchführung beteiligt waren, war geradezu unglaublich.

Die Feuerwehr, die gleich ganz Denklingen abgesperrt, alle über die Turnhalle geleitet, die Zelte aufgebaut und mit weiteren Helfern die Turnhalle und Schule eingerichtet hat. Christian Negele für die Gelassenheit bei der Verwüstung seiner Wiese, der Pizzastand, der bereits ab Start für volle Mägen und gute Stimmung gesorgt hat, Frau Bürgermeisterin Horber, die den ganzen Tag unermüdlich die Spender begrüßt hat, die vielen Einweiser, die mit Spaß und Freude und fester Stimme die Leute geleitet haben, die vielen Helfer in der Datenerfassung, die in kurzer Zeit zu medizinischen Beratern ausgebildet wurden, die Animatoren an der Zwischenprüfung, die viele Spender noch zu einer Geldspende brachten und natürlich die vielen Arzthelfer(innen) und Doktoren, die ihren Sonntag opferten und sage und schreibe unglaubliche 3314 Blutabnahmen durchgeführt haben, auch wenn sich das nicht immer einfach gestaltete. Die Ersthelfer, die einige – Gott sei Dank nur leichte – Einsätze durchführten, die Endprüfer die uns kurzum QS 9001-fähig machten und den letzten Segen gaben, die vielen Posten, welche die Menschenmassen mit netten Gesten durch das Gebäude leiteten, die Mädels und nicht immer ganz jungen Herren, die in der Halle und an die Helfer Verpflegung verteilten, der Frauenbund der unglaubliche Mengen an Kaffee, belegten Semmeln und Kuchen organisierte (vielen Dank auch an die Konditorinnen) und diese von 9:00 Uhr an, bis zum Schluss aus der kleinen Küche hervorbrachten (unglaublich wie die Reserveplanung für das doppelte der geplanten Menge an Spendern reichte!), die Damen im Zelt, welche die Menschenmenge eines Oktoberfestzeltes im kleinen Feuerwehrzelt verköstigten, allen die auf- und (in weniger als 1h) wieder abgebaut haben, all die fleißigen Hände, die im Anschluss das Schulhaus und die Turnhalle geputzt und wieder in den Urzustand zurückversetzten und Frau Metzler und Herr Wilhelm von der DKMS, die mit Ruhe und Weitsicht den Tag begleiteten.

Viele, viele haben in der Vorbereitung enorme Zeit geopfert um zu telefonieren, Leute zum Mitmachen zu begeistern, Flugblätter zu verteilen, (einschließlich der Postmitarbeiter), sich weitere Marketingmaßnahmen einfallen zu lassen, die Homepage zu erstellen und ständig zu pflegen, gedruckt, kopiert, beschildert haben und weiß der Teufel was noch alles gemacht haben. Auch an Marcel Schrötter, der aus Australien vom Motor GP zum Spenden für Flori animierte, ein herzlicher Dank.

Sicherlich haben wir noch viele vergessen, die sich eingesetzt haben.

Bitte nicht böse sein.

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die in irgendeiner Weise bei der Vorbereitung und am Tag der Typisierung für uns da waren,

Natürlich sind es die Spender, auf die es ankommt, und da möchten wir uns auch bei allen 3314, die teilweise unglaubliche Anfahrten in Kauf nahmen, ganz herzlich bedanken.

Von Fischbachau, über Ottobrunn bis Rosenheim sind die Spender angereist, habe ich gehört, vielleicht von noch weiter. Unglaublich!

Durch die große Anzahl von Spendern können mit Sicherheit noch weitere Leben gerettet werden.

Unglaubliche Unterstützung haben wir auch schon im Vorfeld von den Organisatoren und Veranstaltern der zahlreichen Events zu Gunsten von Flori erfahren.

Der VfL mit seinem „Laufen für Flori“, incl. Massage, die Aktion „eine Rose für Flori“, die Benefizkonzerte von Bud Hennessie, VOLTAGE, den Musikkapellen aus Asch und Denklingen und den Albhornbläsern bei der „Serenade am See“, dem Blechbläserensemble Marktoberdorf, die Klamottenkiste und die Stadtführung in Landsberg unter dem Motto „Flori will leben“, haben für eine enorme Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft gesorgt.

Bereits vor der Typisierungsaktion wies das Spendenkonto der DKMS einen stolzen Betrag von über 60.000 € auf. An dieser Stelle ein DANKE an all die Firmen, Geschäfte und Privatleute, die uns mit einer Geldspende unterstützt haben.

An die Geld- und Sachspender zum Beispiel für Lebensmittel zu Stärkung der Helfer und Spender wie Semmeln, Brezen, Wurst , Käse und Getränke, aber auch an die Gemeinde, für den Verbrauch von nicht mehr zählbaren Druckerpatronen und Haufenweise Papier, die uns die weitreichende Verbreitung dieser Aktion erst möglich gemacht hat und alle anderen möchten wir ein herzliches Vergelts Gott richten.

Ganz besonders bedanken wir uns bei Heidi und Andreas für die spontane Entscheidung die Aktion zu planen (das war schon im August, kurz nach der negativen Nachricht des Rückfalls), die vielen Hunderte von Stunden, die sie die letzten Wochen für die wunderbare Aktion investierten und natürlich dem Rest der Familie, die entweder auch mitgeholfen haben oder aber auf viel gemeinsame Zeit in der Familie verzichten mussten und es noch im Nachklang müssen.

Besonders Flori ist überwältigt von all dem was in den letzten Wochen für ihn passiert ist und auf die Beine gestellt wurde.

Das ist ein tolles Gefühl und gibt ihm wahnsinnig viel Kraft, Auftrieb und Zuversicht.

Alle Freunde haben geholfen, aber auch viele, die wir nur wenig oder gar nicht kennen waren für uns da.

Gute Freunde braucht man im Leben, dann kann nichts mehr passieren.

Postwendend kam auch die gute Nachricht am Montagnachmittag, die wir bei einem vorbereitenden Besuch in der Haunerschen Kinderklinik erfahren durften.

 Wir haben einen Spender für Flori gefunden!

Nächsten Dienstag geht’s dann schon los.

Zuerst drei Tage Ganzkörperbestrahlung, eine Desinfektion des ganzen Körpers und Einschleusung in den keimfreien Raum. Dann folgt die hoffentlich definitiv letzte, sehr starke Chemo, die alle blutbildenden Zellen und sein gesamtes Knochenmark zerstört und nach zwei Tagen Pause, die Spende der neuen und lebensrettenden gesunden Stammzellen.

Danach folgen 6-8 Wochen in einem sogenannten „laminar flow room“, man nennt es Hope Room oder Zelt.

Wenn nichts dazwischen kommt, kann nach weiteren 4 Wochen in München die vorsichtige Rückkehr ins „normale“ und gesunde Leben beginnen.

Dem Spender sei schon hier gedankt. Wir kennen ihn nicht, nur seine Blutwerte, die mit Floris übereinstimmen. Erst in zwei Jahren dürfen sich Flori und sein Spender kennen lernen , sofern beide zustimmen.

Wir hoffen so darauf, dass alles gut geht und der Krebs dann endgültig besiegt ist.

Wir halten euch auf dem Laufenden

Eure Familie Scheid

 

Ihr alle seid einfach SPITZE !!!!!!

Flori will Leben

Wahnsinn, und Danke für Alles

euer Flori 

Die enorme Zahl von 3314 Spendern aus unserer Gemeinde, dem Umland und der gesamten Region die ihr Blut zur Typisierung der Gewebemerkmale abgegeben haben und somit besonders Flori Scheid und seiner Familie, aber auch anderen Krebspatienten ein großes Stück Hoffnung schenkten.

In großartiger Weise wurde durch die Unterstützung von ca. 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern, der örtlichen Gruppen, der Vereine und der Feuerwehren die enorme Organisation an diesem Tag mit Bravur bewältigt. Ein Dankeschön allen Spendern, den Vereinen für ihre Aktionen, den Künstlern, den Firmen und Geschäften, die durch großzügige Spenden dazu beigetragen haben, diese Typisierung zu finanzieren bzw. noch weiterhin zu unterstützen.

Uns ist es ein ganz großes Bedürfnis, Ihnen allen für diesen bemerkenswerten Einsatz unsere besondere Hochachtung und ein

                                         „Vergelt´s Gott“                             auszusprechen.

 

                                         

Schirmherrin Viktoria Horber                                         Initiator Andreas Braunegger

 

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Der 15-jährige Florian Scheid aus Denklingen leidet an Lymphdrüsenkrebs.
Die Übertragung von Stammzellen eines passenden Spenders ist seine einzige Überlebenschance.
Leider findet immer noch jeder fünfte Patient keinen passenden Spender. Deshalb brauchen wir Sie im Kampf gegen Krebs!
Vielleicht sind Ihre Stammzellen die Rettung für einen Patienten.
Lassen Sie sich registrieren!

WERDEN SIE LEBENSRETTER!

REGISTRIERUNG:

Am Sonntag 23.10.2011
von 10:00 bis 16:00 Uhr
in der Turnhalle Denklingen

Ab 17 Jahre ist eine Registrierung möglich.
Wenn sie an diesem Termin keine Zeit haben,
nutzen Sie doch die Möglichkeit der Online Registrierung!